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Dein Kopf ist ein Lösungsapparat. Das hat dich auch so erfolgreich gemacht: Probleme kommen rein, Lösungen kommen raus – zuverlässig, seit Jahren.
Nur macht er inzwischen keinen Feierabend mehr. Nicht abends, nicht am Wochenende, nicht im Urlaub. Selbst der seltene freie Tag ändert daran nichts – der Kopf läuft weiter. Und es liegt nicht daran, dass du nichts dagegen tust.
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Nach der Arbeit fällst du erschöpft ins Bett. Um drei bist du hellwach. Du greifst zum Handy und tippst: „Hilft Magnesium gegen nächtliches Aufwachen?“ Dann: „Warum komme ich nicht zur Ruhe? Der Tag war doch anstrengend.“ Und irgendwann: „Ich liege wach und gehe Gespräche durch, die längst vorbei sind. Woran liegt das?“
Manchmal läuft es andersherum. Du schläfst durch und stehst trotzdem gerädert auf. Oder du wachst auf, das Herz rast, du bekommst schlecht Luft. Oder du merkst, dass deine Zündschnur kürzer wird und du dich so verhältst, wie du dich gar nicht verhalten willst.
Auch wenn du frei hast, bist du nicht frei. Körperlich bist du da, im Kopf bist du in der Firma. Und langsam wächst die Angst, dass es so bleibt. Auch nach dem Urlaub, auch nach dem nächsten Erfolg, auch mit weniger Terminen. Egal was passiert, egal was du machst: Die Anspannung hört nicht mehr auf. Und dann kommt noch das Gefühl dazu: “Mit mir stimmt etwas nicht.”
Nach der Arbeit fällst du erschöpft ins Bett. Um drei bist du hellwach. Du greifst zum Handy und tippst: „Hilft Magnesium gegen nächtliches Aufwachen?“ Dann: „Warum komme ich nicht zur Ruhe? Der Tag war doch anstrengend.“ Und irgendwann: „Ich liege wach und gehe Gespräche durch, die längst vorbei sind. Woran liegt das?“
Manchmal läuft es andersherum. Du schläfst durch und stehst trotzdem gerädert auf. Oder du wachst auf, das Herz rast, du bekommst schlecht Luft. Oder du merkst, dass deine Zündschnur kürzer wird und du dich so verhältst, wie du dich gar nicht verhalten willst.
Auch wenn du frei hast, bist du nicht frei. Körperlich bist du da, im Kopf bist du in der Firma. Und langsam wächst die Angst, dass es so bleibt. Auch nach dem Urlaub, auch nach dem nächsten Erfolg, auch mit weniger Terminen. Egal was passiert, egal was du machst: Die Anspannung hört nicht mehr auf. Und dann kommt noch das Gefühl dazu: “Mit mir stimmt etwas nicht.”
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In der Firma weißt du, wie es geht: Es gibt ein Problem, du löst es. Du lieferst, und etwas kommt zurück – Zahlen, Respekt, ein Dank vom Kunden. Deine Leistung wird jeden Tag sichtbar.
Zu Hause machst du es genauso. Du regelst, organisierst, sorgst vor. Aber es gibt keine Kennzahl dafür, einfach da zu sein.
Anerkennung hast du ein Leben lang über Leistung bekommen, und Leistung war immer die Lösung. Also zieht es dich zurück an den Ort, an dem du deinen Wert beweisen kannst – und dich lebendig fühlst.
Auf „Wie geht’s dir?“ sagst du: „Viel los gerade in der Firma.“ Geantwortet hat die Firma.
Und wenn die Firma die Familie ist: Der Vater sitzt noch im Beirat, der Bruder ist Gesellschafter, und was am Freitag nicht geklärt wurde, geht am Sonntag am Esstisch weiter. Kündigen kannst du nicht. Höchstens enttäuschen.
Und dahinter liegt die Frage, die du niemandem stellst: „Was ist, wenn es irgendwann nicht mehr geht? Wenn der Kopf, auf den sich alle verlassen, einfach nicht mehr mitmacht?“
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Der Schlaf-Tracker am Handgelenk sagt dir jeden Morgen, wie deine Nacht war. Manchmal stimmt die Auswertung mit dem überein, wie du sie selbst erlebt hast, und manchmal wunderst du dich über das Ergebnis. Wie es dir geht, sagt dir inzwischen ein Gerät.
Mehr Sport. Kälte am Morgen, Sauna am Abend. Eine Atem-App. Supplements, vielleicht ein großes Blutbild. Bücher und Seminare zum richtigen Mindset. Ein Coach. Ein längerer Urlaub. Weniger Alkohol.
Nichts davon war falsch – manches hat vielleicht sogar für einen Moment geholfen. Und trotzdem liegst du nachts wieder wach und fragst dich, warum. Irgendwann merkst du, wie du das Ganze angehst: Schlaf ist ein Projekt geworden, Erholung hat Kennzahlen. Der Kopf, der jedes Problem löst, hat sich das nächste vorgenommen: dich.
Alles, was Unternehmer gegen Stress tun, dient dem Weitermachen. Nichts davon dem Aufhören. Besser schlafen, um mehr zu ertragen, klarer entscheiden, um schneller zu liefern. Und sich selbst optimieren, um mehr Umsatz herauszuholen.
Du hast die Kapazität erhöht.
Die Last ist geblieben.
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Der Schlaf-Tracker am Handgelenk sagt dir jeden Morgen, wie deine Nacht war. Manchmal stimmt die Auswertung mit dem überein, wie du sie selbst erlebt hast, und manchmal wunderst du dich über das Ergebnis. Wie es dir geht, sagt dir inzwischen ein Gerät.
Mehr Sport. Kälte am Morgen, Sauna am Abend. Eine Atem-App. Supplements, vielleicht ein großes Blutbild. Bücher und Seminare zum richtigen Mindset. Ein Coach. Ein längerer Urlaub. Weniger Alkohol.
Nichts davon war falsch – manches hat vielleicht sogar für einen Moment geholfen. Und trotzdem liegst du nachts wieder wach und fragst dich, warum. Irgendwann merkst du, wie du das Ganze angehst: Schlaf ist ein Projekt geworden, Erholung hat Kennzahlen. Der Kopf, der jedes Problem löst, hat sich das nächste vorgenommen: dich.
Alles, was Unternehmer gegen Stress tun, dient dem Weitermachen. Nichts davon dem Aufhören. Besser schlafen, um mehr zu ertragen, klarer entscheiden, um schneller zu liefern. Und sich selbst optimieren, um mehr Umsatz herauszuholen.
Du hast die Kapazität erhöht.
Die Last ist geblieben.
Den Satz höre ich in meiner Praxis inzwischen fast jede Woche, und ich halte ihn für einen guten Anfang. Die KI ist da, wenn sonst niemand mehr wach ist. Sie stellt keine Rückfrage, die du einem Bekannten nicht beantworten willst, und du verlierst kein Gesicht. Manche schreiben dort anfangs sogar „ein Bekannter von mir" und lassen das nach der dritten Frage einfach weg.
Dein Kopf hat sich Verstärkung geholt. Nur bleibt die KI an einer Stelle stehen: Da sitzt dir keiner gegenüber, der dich beim Wort nimmt. Ein Gespräch ohne Gegenüber ist dein altes Muster, alles mit dir selbst auszumachen, jetzt nur mit einem besseren Protokoll. Eine KI liest, was du tippst. Ein Gegenüber bemerkt, wo du ausweichst.
Und wenn du längst verstanden hast, was mit dir los ist, und es trotzdem nicht besser wird, dann liegt es nicht am Verstehen.
Und was ist, wenn es auch nach dem nächsten Ziel nicht ruhiger wird?
Wartung ist kein Wellness-Wochenende, kein Podcast und kein Seminar. Wartung heißt: hinsehen, bevor etwas ausfällt. Ruhig wirst du erst, wenn du nicht mehr kannst.
Erschöpfung kostet sofort. Wie viel, weißt du erst später: der Deal, bei dem du nachgegeben hast, damit das Gespräch endet. Die Führungskraft, die wegen deiner kurzen Zündschnur geht, und mit ihr zwei Jahre Einarbeitung. Das Projekt, das du aus Müdigkeit durchgewinkt hast und das jetzt zurückkommt. Bezahlt hast du alle drei.
Für jedes Risiko in deiner Firma gibt es eine Position. Für dich keine. Der Körper stellt die Rechnung später und mit Zinsen.
Sehe ich, dass aus der Belastung eine Erkrankung geworden ist, sage ich es dir. Was dran ist, entscheidet der Befund, nicht die Bestellung. Früh ist nur der Spielraum größer.
Deine Arbeit steht dabei nicht zuerst zur Debatte. Ein guter Sportarzt redet einem Läufer das Laufen nicht aus. Er prüft, wie er seine Leistung erhalten kann, ohne sich dabei zu verschleißen – auch über lange Strecken.
Dein Kopf sagt: „Es geht doch noch.“ Er hat recht. Woran würdest du merken, dass es nicht mehr geht?
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Und was ist, wenn es auch nach dem nächsten Ziel nicht ruhiger wird?
Wartung ist kein Wellness-Wochenende, kein Podcast und kein Seminar. Wartung heißt: hinsehen, bevor etwas ausfällt. Ruhig wirst du erst, wenn du nicht mehr kannst.
Erschöpfung kostet sofort. Wie viel, weißt du erst später: der Deal, bei dem du nachgegeben hast, damit das Gespräch endet. Die Führungskraft, die wegen deiner kurzen Zündschnur geht, und mit ihr zwei Jahre Einarbeitung. Das Projekt, das du aus Müdigkeit durchgewinkt hast und das jetzt zurückkommt. Bezahlt hast du alle drei.
Für jedes Risiko in deiner Firma gibt es eine Position. Für dich keine. Der Körper stellt die Rechnung später und mit Zinsen.
Ob aus der Belastung eine Erkrankung geworden ist, prüfe ich. Was dran ist, entscheidet der Befund, nicht die Bestellung. Früh ist nur der Spielraum größer.
Deine Arbeit steht dabei nicht zuerst zur Debatte. Ein guter Sportarzt redet einem Läufer das Laufen nicht aus. Er prüft, wie er seine Leistung erhalten kann, ohne sich dabei zu verschleißen – auch über lange Strecken.
Dein Kopf sagt: „Es geht doch noch.“ Er hat recht. Woran würdest du merken, dass es nicht mehr geht?
Die meisten Menschen wissen ziemlich genau, was ihnen nicht guttut. Sie wissen, dass sie Grenzen setzen müssten – und sagen trotzdem wieder Ja. Sie wissen, dass sie abschalten sollten – und arbeiten trotzdem weiter. Und sie wissen, dass ein Gespräch längst fällig wäre – führen es aber nicht. Das Problem ist oft nicht fehlende Einsicht, sondern dass wir trotz besseren Wissens immer wieder dasselbe tun.
Genau da setzt meine Arbeit an. Wir schauen nicht nur darauf, wie ein Muster entstanden ist, sondern auch darauf, was es heute aufrechterhält – und an welcher Stelle wir es unterbrechen können.
Ich bin approbierter Verhaltenstherapeut. Sechs Jahre lang habe ich in der Klinik mit Menschen gearbeitet, bei denen das Verstehen allein längst nicht mehr gereicht hat. Seit über fünfzehn Jahren arbeite ich außerdem mit Unternehmern und Familienunternehmern.
Dabei erkenne ich mehr als das, was jemand sagt: wie er den Raum betritt, wie er mir gegenübersitzt, worüber er schnell hinweggeht und was sein Körper dabei macht. Das Entscheidende wird selten ausgesprochen. Die Stelle, an der sich etwas bewegen lässt, liegt bei jedem woanders. Deshalb arbeite ich ohne Schablone.
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Ich bin Wirtschaftspsychologe und approbierter Psychologischer Psychotherapeut. Zuerst habe ich als Unternehmensberater Unternehmen im digitalen Wandel beraten und im Veränderungsprozess begleitet. In der Psychiatrie habe ich auf Akutstationen, in der Trauma-Ambulanz und in der Tagesklinik Patienten als Psychologischer Psychotherapeut behandelt. Heute mache ich beides, sauber voneinander getrennt: Ich unterstütze Unternehmer in schwierigen Phasen und wenn aus einer Belastung eine psychische Erkrankung geworden ist, behandle ich diese psychische Erkrankung.
Ich kenne beide Seiten: was die Firma von dir verlangt und was es mit dir macht.
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Ich bin Wirtschaftspsychologe und approbierter Psychologischer Psychotherapeut. Zuerst habe ich als Unternehmensberater Unternehmen im digitalen Wandel beraten und im Veränderungsprozess begleitet. In der Psychiatrie habe ich auf Akutstationen, in der Trauma-Ambulanz und in der Tagesklinik Patienten als Psychologischer Psychotherapeut behandelt. Heute mache ich beides, sauber voneinander getrennt: Ich unterstütze Unternehmer in schwierigen Phasen und wenn aus einer Belastung eine psychische Erkrankung geworden ist, behandle ich diese psychische Erkrankung.
Ich kenne beide Seiten: was die Firma von dir verlangt und was es mit dir macht.
Schreib mir. Tagsüber sitze ich in Sitzungen. Ein Anruf erreicht mich selten, eine Nachricht schon.
Was in deine erste Nachricht hineingehört: Worum es geht? Seit wann? Was hast du schon versucht? Wobei genau kann ich dich unterstützen?
Ich lese und antworte selbst. Passt dein Anliegen zu meiner Expertise, rufe ich dich kurz an, und wir klären, ob und wie ein Erstgespräch am besten passt. Kommt nach einer Woche nichts zurück, ist die Nachricht nicht bei mir angekommen.
Termine: online deutschlandweit oder vor Ort in Hannover (Zooviertel).
Diese Praxis ist keine Notfallambulanz. In akuten Krisen wende dich an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117, in Notfällen an die 112.